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Ganz schön „lean“ – mit schlankem Management zum Erfolg

Werte schöpfen – Leistungen erzeugen

Der alt bekannten Spruch „Gewinne erzielt man beim Einkaufen“ gilt nur dann, wenn auch bei der Herstellung bzw. der Verarbeitung der Güter wirtschaftlich gearbeitet wird. Dabei stehen grundsätzliche Fragen im Vordergrund, wie selber machen (make) oder machen lassen (buy).
Doch wie geht es dann weiter? Welche Geräte, Maschinen werden benötigt, welche Arbeiter, Fachkräfte muss ich einstellen, was sind die Durchlaufzeiten, optimale Auslastung?
Alles hängt hier von allem ab, wie in einem Uhrwerk müssen die verschieden Vorgänge richtig miteinander verzahnt werden. Zusammengefasst handelt es sich dabei um die Funktion des Produktionsmanagement (Operations Management) – ein wichtiger Teil der Unternehmensführung.

Das schwächste Glied, gibt hier den Takt vor. Was nützt die beste Maschine, wenn diese nicht richtig bedient wird und einen Produktionsstau verursacht. Was wenn sie ausfällt, wie viel und wann soll man auf Lager produzieren? Welche Leerlaufzeiten kann man sich leisten? Über die Gewinne beim Einkauf haben wir ja schon gesprochen (Lean Procurement). Konkrete Aufgabestellungen sind dabei, die richtigen Güter in der richtigen Menge am richtigen Montageort zu haben, die „schlanke“ Organisation der dieser Daten- und Warenströme (Lean Logistics) ist das Potential das es hier aus zu schöpfen gilt.

Dabei gilt es sich schon bei der Herstellung im Gebrauch der Güter über den Einkauf der Komponenten, Bauteile, Rohstoffe Gedanken zu machen. Wie sieht es mit der späteren Nachbestellung und Versorgung aus (Obsoleszenz Management) und wie nachhaltig, im Sinne von ökologisch sind meine Produkte und Prozesse. Dabei rückt das Anwendungsspektrum , das Kundenverhalten in den Fokus. Andere Länder andere Sitten. Hier soll nur stichpunktartig der unterschiedliche Umgang mit Chemikalien und anderen Gefahrstoffen in Europa und Asien erwähnt werden. Der Einfluss und der Wunsch des Endverbrauchers spielen also eine maßgebliche Rolle (Zielgruppenanalyse). Dieses Verhalten der jeweiligen Zielgruppe wirkt sich demnach nicht nur auf das Produkt selbst sondern auch auf die (kundengerechten) Produktionsmethoden aus.

Veröffentlicht unter: Beratung

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